215 evangelische Camper in Hengstfeld

Der evangelische Kirchenbezirk Blaufelden hat am letzten Wochenende wieder sein traditionelles Konfi-Camp in Hengstfeld abgehalten. 175 Konfirmanden und 40 Mitarbeiter und Pfarrer haben von Freitag bis Sonntag die Wiese vor der Turn- und Festhalle in eine Zeltstadt verwandelt.

© Johanna Leibfahrt

In der Halle und drum herum haben Bibelarbeiten, Veranstaltungen, Sport und Spiel stattgefunden. Das Thema hieß „Überleben“ wie das Banner auf dem Gruppenfoto zeigt. Am Verhalten Jesu gegenüber der Ehebrecherin wurde den Konfirmanden Mut gemacht, das Verurteiltwerden durch andere nicht als das letzte Wort über sich selbst anzusehen, sondern sich der Gnade und Vergebung Gottes gewiss zu sein, der jeden annimmt und jeden liebt so wie er ist. Am Beispiel des reichen Jünglings wurde exemplarisch aufgezeigt, dass niemand durch eigene Anstrengung selig werden kann: es ist Gottes Geschenk! Das Gleichnis von der kostbaren Perle hat den Konfirmanden den Wert des Glaubens vor Augen gemalt und darauf hingewiesen, dass der Glaube jedes Opfer wert ist. Beim gemeinsamen Luftballonstart haben alle Konfirmanden ihren Luftballon in den Himmel steigen lassen, den sie zuvor beschriftet haben mit all dem, was sie loslassen und in Gottes Hand legen wollen. Auf dem Sportplatz wurde am Samstagnachmittag das Fußballturnier „Konfi-Cup“ ausgetragen, wo die Fußballmannschaften der einzelnen Kirchengemeinden gegeneinander gespielt haben. Im Finale hat Blaufelden gegen Schrozberg gewonnen und nun geht das Turnier in Stuttgart weiter, wo die Siegermannschaften der 47 Kirchenbezirke Württembergs gegeneinander spielen, damit dann die Siegermannschaft Württembergs in Köln gegen die Siegermannschaften der anderen Landeskirchen der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) antreten wird.
Bericht: Marcus Götz

© Andreas Richter