Neue Kirchenpflegerin und neuer Kirchenbezirksrechner - Verabschiedung Silke Siegel-Wolfmeyer in Blaufelden

Zehn Jahre war Silke Siegel-Wolfmeyer Kirchenpflegerin der evangelischen Kirchengemeinde Blaufelden und die letzten fünf Jahre auch Kirchenbezirksrechnerin des Kirchenbezirks Blaufelden. Auf Ende 2020 hat sie auf ihren eigenen Wunsch hin beide Ämter niedergelegt um sich beruflich noch einmal zu verändern. Sie arbeitet nun bei der Stadt Schwäbisch Hall in der Verwaltung der Kindergärten. Am Sonntag, 7. Februar wurde sie in Blaufelden im Gemeindegottesdienst von Dekan Siegfried Jahn feierlich verabschiedet. Der Dekan hob bei ihrer Verabschiedung Frau Wolfmeyers Fachwissen und ihre Kompetenz hervor und dankte ihr sehr herzlich für ihr großes Engagement, ihre Gewissenhaftigkeit, ihre Verlässlichkeit und das vertrauensvolle und gute Miteinander. Ihre Nachfolge tritt Madeleine Herrmann aus Blaufelden als Kirchenpflegerin und Bernd Lober aus Crailsheim als Kirchenbezirksrechner an. Beide wurden im selben Gottesdienst in ihr neues Amt eingesetzt. Die 31-jährige Madeleine Herrmann ist Bankbetriebswirtin und war bereits zehn Jahre bei einer Bank tätig, bevor sie vor ein paar Jahren in Elternzeit ging. Der 48-jährige Bernd Lober ist Diplomverwaltungswirt, war früher Kämmerer bei der Verwaltungseinheit zweier Kommunen und ist seit drei Jahren in Crailsheim stellvertretender Leiter der kirchlichen Verwaltungsstelle. Dekan Jahn ist es in seiner Predigt gelungen die beiden neubesetzten Ämter, die das Geld in der Kirche verwalten, mit dem Wochenspruch in Verbindung zu bringen. Er thematisierte in seiner Predigt wie Kirche und Geld miteinander zusammenhängen: Gottes Wort braucht immer wieder auch Geld und auf Geld liegt ein Segen, wenn es sich von und für Gottes Wort in Dienst nehmen lässt. Den Wochenspruch „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“, bezog der Dekan auf das ganze Leben und auch auf den Umgang mit Geld. Setze der Mensch sich falsche Prioritäten, komme er auf falsche Wege und an ein falsches Ziel. Doch setze sich der Mensch als Priorität zuerst auf Gottes Stimme und sein Wort zu hören, werde er Wege gehen, die ihn heute schon in Gottes Gegenwart und an Gottes Ziele bringen. Gott könne zu uns sprechen durch ein Wort, ein Lied, ein Gebet, durch alles, was uns anspricht und berührt. Der Dekan ermunterte die Gemeinde auf die Stimme Gottes zu hören und sich von Gott in Dienst nehmen zu lassen. Und das gelte auch für den Umgang mit Geld in der Kirche: Das Geld soll helfen Gottes Wort zu verkündigen und das Geld in der Kirche soll in den Dienst des Wortes Gottes gestellt werden.

Text und Fotos: Marcus Götz

© Marcus Götz