Der Bächlinger Orgelstreit - 2013 glücklich beendet

Schon anno 1774, als die Bächlinger ihre erste Orgel bei Meister Gessinger in Rothenburg bestellten, stritt man um den wohl geeignetsten Platz für das königliche Instrument. Bereits nach 20 Jahren wurde sie versetzt, und zwar in den Chorraum hinein. Damals waren die Chorbilder übertüncht und vergessen.
Der Streit entzündete sich damals um Sitzplätze, die für das Instrument weichen mussten.

210 Jahre lang wurde dieser Standort beibehalten. Trotz heftiger Kontroversen, die durch der Wiederentdeckung und Freilegung der Wand- und Deckengemälde im Chorraum 1914 ausgelöst wurden. Die Betrachtung der Bilder war durch die große Orgel stark beeinträchtigt.

2006 musste die damalige Orgel für die Arbeiten an den Chorbildern vorübergehend ausgebaut werden.



2010 fiel schließlich die Entscheidung, ein neues, kleineres Instrument anzuschaffen, das im Kirchenschiff aufgestellt werden kann.

Dank des genialen und einfühlsamen Entwurfes des Orgelbaumeisters Tilman Trefz aus Stuttgart wurde diese Veränderung zu einem absoluten Gewinn für die Bächlinger Kirche.

Die neue Orgel, auch von Fachleuten hoch gelobt, konnte am Ostersonntag 2013 feierlich eingeweiht werden.

Der Blick auf die Chorbilder ist nun frei.

Im Chorraum fand zudem der Taufstein einen würdigen Platz.

Einen ausführlichen Bericht über die Orgel finden Sie auf der Homepage des Orgelbauers:
www.tilmantrefz.de