Der Grüne Gockel verabschiedet sich - die Umweltgruppe arbeitet weiter

 

Seit nunmehr vier Jahren ist die Langenburger Kirchengemeinde mit den Zertifikaten EMAS und GrünerGockel als umweltfreundlich ausgezeichnet. Damals wurde ein Umweltprogramm erarbeitet, das inzwischen über die Umweltgruppe der Kirchengemeinde fast vollständig umgesetzt werden konnte.


Die Arbeit in dieser Zeit war sehr vielfältig: Informationsstände bei der Jagsttal-Wiesenwanderung, Ausstellungen in den Kirchen zu verschiedenen Themen und vor allem immer die Suche nach Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung beim Betrieb der kirchlichen Einrichtungen. Dazu wurde der Verbrauch an Wasser, Strom und Wärme für alle kirchlichen Gebäude monatlich abgelesen und im Grünen Datenkonto ausgewertet.


Dabei setzten wir viele kleinere und größere umwelttechnische Verbesserungen um, z.B. Einsatz energiesparender Leuchtmittel, Einbau stromsparender Umwälzpumpen in den Heizkesseln, Anpassung der Temperatureinstellungen, zentrale zeitliche Steuerung der Thermostate im Gemeindehaus, schließlich dieses Frühjahr der Ersatz der Ölheizungen im Gemeindehaus und im Pfarrhaus Langenburg durch Pelletheizungen.


Der Erfolg dieser Maßnahmen ist sichtbar.  2016 betrug die von kirchlichen Gebäuden verursachte jährliche CO2-Emission ca. 30 Tonnen. Im Jahr 2021 beträgt sie aller Voraussicht nach nur noch ein Drittel.

 


Im Mai 2021 laufen die jetzt gültigen Zertifikate für EMAS und den Grünen Gockel ab und es wären eine neue Umwelterklärung und eine neue Validierung durch einen Umweltgutachter nötig. Die Vakanz im Pfarramt und Corona haben es unserer Umweltgruppe aber im letzten Jahr sehr schwer gemacht, alle dafür nötigen Formalitäten zu erfüllen. Deshalb haben wir beschlossen, auf die neue Validierung zu verzichten. Wir führen aber unsere Arbeit in der kirchlichen Umweltgruppe und auch das Grüne Datenkonto weiter.


                                                                                                                                        Rudolf Müssel