Jahreslosung 2019

 

Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Mit dieser Jahreslosung werden wir auf die Reise des neuen Jahres geschickt. Nicht wissend, was auf uns zukommt im persönlichen, gesellschaftlichen und weltpolitischen Bereich. Wohl wissend jedoch, wie zerbrechlich manchmal das Leben ist, wie gefährdet gerade der Friede zwischen Menschen und Nationen sein kann. Nur ein Wort, das in den falschen Hals kommt – und schon geht der Streit los. Nur ein paar verrückt gewordene Regierungsführer – und ein Konflikt brennt auf und bringt unsägliches Leid über Menschen. Wir haben es in den letzten Jahren zur Genüge erlebt und sollten uns nicht über Flüchtlinge beklagen, denn hinter ihren Fluchterfahrungen in Kriegsgebieten stehen immer Krisenkonflikte, die man keinem Land wünscht. Der deutsche Dichter und Schriftsteller Christian Morgenstern formuliert: „Des Krieges Eltern heißen Schwachsinn und Trägheit.“ Ersteres erklärt sich leicht, Letzteres macht nachdenklich. Warum gehört auch die Trägheit zum Elternpaar des Krieges?

Der Friede liegt nicht einfach auf der Straße! Er ist nicht billig zu haben, sondern er verdankt sich vielen, manchmal recht mühsamen Anstrengungen! Ich schätze in den letzten Monaten immer mehr die Tatsache, dass wir in einem demokratischen Land leben. Und wie wird damit in unserem Land umgegangen? Wie werden Politikerinnen und Politiker beschimpft? Wut-Bürger nennen wir solche Menschen, deren Kritik mitunter berechtigt sein mag, aber die Sprache absolut daneben und ungerechtfertigt erscheint. Dass man es einmal erleben muss, wie Menschen - ohne Gesicht zeigen zu müssen!- auf feige Art Hasskommentare über die so genannten „Sozialen Medien“ über alle Welt verbreiten – das hat mit Frieden nichts mehr zu tun. Dafür sollte man sich schämen! An solchen Verhaltensweisen geht eine Demokratie zugrunde!

Wir sollten uns als Glaubende der Verrohung des Umgangs widersetzen. Im Namen der Jahreslosung suchen wir Wege, wie unser Miteinander zum Frieden führt. Ja, das ist herausfordernd und es wird uns manche Nerven kosten – aber wie gut wird es sein, wenn dann auch nur ansatzweise Frieden herrscht!?

Die Jahreslosung verspricht keine schnelle Lösung: Es ist vom Suchen die Rede. Das bedeutet: Niemand hat das rechte Verständnis nur für sich allein. Frieden ist ein sozialer Begriff und hat immer mit mehr als nur einem Menschen zu tun. Da muss man suchen, probieren, aus dem Scheitern lernen, umkehren und neu anfangen können, um zum Frieden zu finden. Und selbst wenn man ihn gefunden hat, muss man ihm nachjagen, sagt die Bibel. Also hat man den Frieden eigentlich nie in der Hand.

Woher nehmen wir die Kraft? Woher nehmen wir Zuversicht und Hoffnung? „Er ist unser Friede“, sagt der Epheserbrief und meint damit Jesus Christus. Unser Friede hat einen Namen: Jesus, der uns und alle Welt mit Gott versöhnt hat. Er kann uns zum Suchen Kraft und zum Nachjagen Ausdauer geben. Der Glaube an ihn wird nie aufgeben, den Frieden zu suchen und zu tun, was nur immer möglich ist, damit Menschen in Freude und Sinn leben können. Dafür setzen wir uns ein, dafür beten wir – auch für unsere Regierenden und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Ort und Land.

 

 

 

 

Taizégebet

Herzliche Einladung zu einem Wochenschluss im Sinne von Taizé.

Mit einfachen Liedern und Kanons, unterbrochen durch Gebete, wollen wir die Woche beschliessen.

Jeweils in der Ev. Kirche Blaufelden um 18 Uhr

 

Die nächsten Termine sind:

Fr. 21. Januar 2018

Fr. 22. Februar 2018

Männerabend 2019 - Mann: Mensch oder Maschine

24. Januar 2019 - 19:30 Uhr im Gasthaus "Rose" Blaufelden

Leben ist mehr: Wie mache ich mich auf diesen Weg?
Mit Winfried Stahl, Schrozberg. Vorstand der Raiffeisenbank Schrozberg - Rot am See

Auf Ihr Kommen freut sich das Männerteam-Blaufelden

 

Weitere Termine: 28.02.2019 und 21.03.2019

Weltgebetstag

Wir haben noch freie Plätze!

 

Kommt, alles ist bereit!

 

Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14, aber besonders mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln, laden die slowe­nischen Frauen die ganze Welt zum

 

Weltgebetstag am 1. März 2019

 

ein. Ihr Hauptanliegen ist: Es ist noch Platz – besonders für all jene Menschen, die sonst ausgegrenzt werden, - wie Kranke, Behinderte, Geflüchtete, Arme und Obdach­lose. In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen zum Mitma­chen auf und treffen sich zum gemeinsamen Beten und Handeln.

 

Im Jahr 2019 wollen wir besonders unterstützen, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzen“ können.

 


In unserem Einstimmungsabend setzen wir Sie/Euch ins Bild

 

·         über eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union: Slowe­nien

·         über das, was die Frauen dort bewegt

·         welche Projekte von den WGT-Spenden unterstützt werden.

 

Es gibt noch freie Plätze – auch einen für Sie/Dich:

·         im Evangelischen Gemeindehaus beim Einstimmungsabend am Montag, den 28. Januar 2019 um 20:00 Uhr

 

·         in der Evangelischen Kirche Blaufelden beim Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, den 1. März 2019 um 19:30 Uhr

 

Gemeinsam möchten wir ein Zeichen setzen für Gastfreundschaft und Miteinander und laden Sie/Euch herzlich zum Einstimmungsabend, zum GD und zur anschließenden Feier ein.                                                                      Für das WGT-Vorbereitungsteam

 

 

Hannelore Krax



FbF - Frauen begegnen Frauen

Jeweils im Ev. Gemeindehaus:

 

Mittwoch, 12.12.2018 - 20 Uhr:
"Feiern im Advent" mit der Referentin: Heidegret Mayer, Gerabronn

Mittwoch, 20.02.2018 - 9 Uhr:
Thema: "Frühjahrsfit mit Heilpflanzen", mit der Referentin Andrea Ruf, Öhringen

 

Nachbarschaftstreffen

Das Nachbarschaftstreffen 2019 findet am Di. 29. Januar 2019 um 14:00 Uhr in Billingsbach statt.

Thema wird sein: "Gotteszeit und Menschenzeit", mit Dagmar Jahn, Blaufelden

Herzliche Einladung