Erntebittgottesdienst 2019

Keiner lebt für sich allein (Römer 17, 7a)

Dieser Vers aus dem Brief des Apostel Paulus an die Römer stand im Vordergrund des Erntebittgottesdienstes 2019. Dieser kurze Versteil beinhaltet die Verantwortung eines jeden für sich selbst, für sein persönliches Umfeld, für die Natur und für die Umwelt. 

Der Gottesdienst, gestaltet von Herrn Pfarrer Heck, dem Posaunenchor und dem Kirchengemeinderat Herrentierbach (Sprechmotette), fand bei herrlichem Sommerwetter im Pfarrgarten Herrentierbach statt.

Im Anschluss an die Predigt gab es Informationen der beiden Laienvorsitzenden der Kirchengemeinden Billingsbach und Herrentierbach. Herr Thomas Goll informierte über den aktuellen Stand der Umsetzung des Pfarrplans, über die Zusammenführung der Gemeinden Ettenhausen, Riedbach, Herrentierbach und Billingsbach. Herr Günther Ehrmann informierte über die bevorstehenden Kirchenwahlen. Es werden Kandidaten für beide Kirchengemeinden gesucht. 

Das Abendmahl mit Brot und Traubensaft schloss den Gottesdienst, der um den Segen für eine gute Ernte bittet, ab.

Im Anschluss gab es bei einem Imbiss mit Getränken noch Gelegenheit für Gespräche. 

 

 

 

 

 

Ferienprogramm am 07. September 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

Bei unserem diesjährigen Ferienprogramm nahmen wir die aktuelle Jahreslosung unter die Lupe: Suche Frieden und jage ihm nach.


Wir Mitarbeiter, 15 an der Zahl, trafen uns um 13 Uhr im Jägerhaus, schließlich gab es noch das ein oder andere zum Vorbereiten. Unter anderem mussten im Wald die Stationen noch aufgebaut werden…doch das Wetter wollte zuerst nicht so wie wir. Es regnete. Wir beschlossen noch etwas zu warten, sangen unsre Lieder nochmals durch und als wir losgingen, hörte es auf. Kurz vor Programmstart um 15.30 Uhr trafen die Kinder nacheinander ein und erhielten ein Namensschild in Taubenform, das durch seine Farbe der Gruppeneinteilung diente.

Mit freundlicher Begrüßung, beten und ein paar gemeinsamen Liedern machten sich die Kinder und die Mitarbeiter voller Eifer warm, um in einen bewegungsreichen Erlebnistag zu starten. Im Wald wurde ein umfangreiches Geländespiel mit 11 Stationen geboten. Die unterschiedlichsten Aufgaben waren von den Kindern zu lösen. Maiskörner mussten im Sand gesucht werden. Gegenstände waren zu ertasten. Mit der „nerf“ wurden Papiertücher zerschossen. Die Gruppen durften ein besonderes Memory spielen. Wörter aus der Bibel legen. Ohne Kommunikation in der Gruppe einen Weg finden. Eine Suchstation. Mit Pfeilen Punkte erzielen. Speere schnitzen und Bilder malen. Und ganz wichtig: es gab auch eine Kuchenstation zum Stärken! An jeder Station gaben die Mitarbeiter einen kleinen christlichen Input zum Thema mit auf den Weg. Jeder kam auf seine Kosten. Wir suchten und jagten in Hängen, Buchten und Gestrüpp. Während des Geländespiels konnten die Kinder kleine gebackene Täubchen als Punkte ergattern, die an der Kuchenstation gegen große getauscht werden konnten. Sieger wurde die Gruppe mit den meisten Tauben. Wir hörten einiges aus der Bibel, das wir auch erleben durften. Gut gestimmt gings zurück, wo schon ein Lagerfeuer auf uns wartete. Friedliches Würstchengrillen und essen war nun angesagt. Anschließend durften die Kinder aus den im Spiel gesammelten Zutaten Teig herstellen, und an ihren selbstgeschnitzten „Speeren“ Stockbrot backen. Beim gemütlichen ums Feuer sitzen fand die Siegerehrung statt und eine Zusammenfassung vom Thema vertiefte das Gehörte vom Tag. Ein Dankgebet beendete einen reich gesegneten und behüteten Tag.


Gegen 21.30 Uhr wurden die Kinder von Ihren Eltern abgeholt. Die Mitarbeiter räumten gemeinsam noch auf.


Ich für meinen Teil, bedanke mich herzlichst bei unseren Mitarbeitern! Für die Zeit die ihr aufgebracht habt, für das einsetzen eurer Gaben und eure ansteckende Begeisterung. Dazu gehören auch die Kuchenbäcker und alle anderen, die im Hintergrund zu tun hatten. Und ein Dankeschön, an alle, die uns im Gebet begleitet haben.


Wir waren eine bunt gemischte Gruppe, einige ganz „frische“ und auch „alte Hasen“. Ein Ferienprogramm, anders als sonst. Andere Zeiten, andere Altersgruppe, und andere Gruppengröße. 

Schön wars….  Elke Schmidt

 

 

 

 

 

 

Gemeinsamer Gottesdienst am 08.09.2019 in Billingsbach

 

Leider machte uns das Wetter einen Strich durch unseren geplanten Gottesdienst im Grünen, der hinter der Kirche stattfinden sollte. So trafen sich die Gottesdienstbesucher in der Kirche. Herr Kießecker aus Wittenweiler hielt den Gottesdienst ab, und die Gemeinde staunte, trotz Ankündigung,  nicht schlecht, als Herr Kießecker bei Beginn der Predigt vom Hochdeutsch ins Hohenloische Dialekt wechselte. 

Wir hörten vom Lahmen, der täglich vor der Tempeltür saß, und durch betteln ein paar Almosen zum Leben sammelte. Petrus und Johannes gingen auch hinauf zum Tempel, auch sie bettelte der Lahme an. Die beiden blieben stehen und Petrus sagte zu ihm: “schau uns an!“ Der Lahme schaute sie an und wartete darauf, dass er etwas von den beiden bekommen würde. Petrus aber sagte zu ihm: „Silber und Gold habe ich nicht, was ich aber habe, das gebe ich dir! Im Namen Jesu, steh auf und geh umher!“ Petrus nahm ihn an der Hand und richtet ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, er konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. 

Eine Geschichte aus der Bibel, die bestimmt jeder kennt. Doch im Dialekt fühlte sich Diese ganz anders an. Es war so beeindruckend und „Hamelich“, dass man gefühlt mitten im Geschehen dabei war. Beinahe konnte man spüren, wie sich der Geheilte gefühlt hat. Die Freude, die aus ihm sprudelte, und das Lob, das er mit seinem Tanzen Gott entgegenbrachte. 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch warme Würstchen im Weckle, es entstanden nette Gespräche in denen auch die Predigt nochmals nachwirkte.