Rückblick - Berichte

20 Jahre Hospizverein Blaufelden e.V

Seit 1997, seit 20 Jahren, gibt es nun schon den gemeinnützigen Verein "Hospiz - Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen e.V." im Ev. Kirchenbezirk Blaufelden und der Kath. Seelsorgeeinheit Hohenloher Ebene.

Das haben wir das ganze Jahr 2017 über in unterschiedlichen Veranstaltungen mit unseren Mitarbeiter-Innen, Mitgliedern, Freunden des Vereins und Interesssierten gefeiert.

Danke an alle, die mit dabei waren, uns tatkräftig und finanziell unterstützen und in vielen Netzwerken mit uns zusammen arbeiten.

Spende des BDS Rot am See für ehrenamtliche Hospizarbeit

Bei der Scheckübergabe die Vertreter des BDS Rot am See Darius Kowalik (re.) und Manfred Setzer (li.), in der Mitte vom Hospizverein e.V. Beate Frank

Mit einem Scheck in Höhe von 1.000 Euro unterstützt der Bund der Selbständigen (BDS) Rot am See die ehrenamtliche Begleitung von schwerkranken Menschen und von trauernden Angehörigen.

 

Der Hospizverein e.V., der unter anderem für Rot am See zuständig ist, betreut auch schwerkranke Mitglieder und deren Angehörige des BDS.

Dies war der Anlass des BDS-Vorstandes und Beirates, diese Aufgaben mit einer Spende zum Jahresende 2018 zu unterstützen.

BDS-Vorsitzender Darius Kowalik und sein Vorgänger Manfred Setzer, zu dessen Amtszeit die Unterstützung beschlossen wurde, übergaben den Scheck an Beate Frank, die Koordinatorin des Hospizvereines. Der Verein benötigt für seine wertvolle Arbeit immer wieder Frauen und Männer, die für diese teilweise schwierige und aufopfernde Arbeit gut ausgebildet werden müssen. Der Geldbetrag wird auf Vorschlag der BDS-Vertreter für die Ausbildung neuer Hospizbegleiter verwendet werden.

Beate Frank gab anschließend eine kurze Information über die vielfältige und segensreiche Arbeit des Vereins. Sie wies darauf hin, dass ein neuer Kurs in Vorbereitung ist und nach den Osterferien beginnen wird.

Text und Bild: Manfred Setzer

Der Tod braucht einen Platz im Leben

Elisabeth Walther - Foto: H. Zigan

In den vergangenen 20 Jahren hat Elisabeth Walther(Foto) aus Blaufelden 56 Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Die Kraft für diesen ehrenamtlichen Dienst schöpft sie aus Kindheitserlebnissen und aus ihrem Glauben.
Der Tod hat viele Namen: Er kommt im Volksmund als „Grauer Schnitter“, „Sensenmann“ oder „Freund Hein“ daher. Derlei verharmlosende Umschreibungen verdrängen die Furcht vor dem unausweichlichen Sterben.
Den ganzen Zeitungsbericht des Hohenloher Tagblattes von Harald Zigan (292 kB)
 

Freundschaften auf Zeit

Der Hospizverein in Blaufelden begleitete in den letzten 20 Jahren 556 sterbende Menschen und bewahrt sie damit vor einem einsamen Tod.
"Es ist keine Blöße, wenn man die Dienste unserer Helfer in Anspruch nimmt", sagt Beate Frank, Koordinatorin des Hospizvereins.

Ein Bericht von Harald Zigan, Hohenloher Tagblatt