Auftaktveranstaltung mit Prälat Stumpf

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aus dem Hohenloher Tagblatt

Ein Kirchenbezirk unter der Lupe

Bei der Hauptvisitation beschäftigt sich Prälat Harald Sumpf mit dem kirchlichen Leben in und um Blaufelden herum.


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aus dem Hohenloher Tagblatt

Visitations-Gottesdienst mit Prälat Stumpf: "Alles gut..."

Prälat Harald Stumpf auf der Kanzel der Blaufelder Ulrichskirche

Seit März steht die Hauptvisitation des Kirchenbezirks und der Kirchengemeinde Blaufelden auf der Agenda des Heilbronner Prälaten Harald Stumpf. Der Kirchenbezirk wird mehr im Fokus dieser Visitation stehen als die Kirchengemeinde mit ihren beiden Gemeindepfarrern Dekan Siegfried Jahn und Pfarrer...
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Besuchswoche Prälat Stumpf vom 15.-25.07.2018

Bezirkssynode anlässlich der Visitation am 28.09.2018

Anlässlich der Visitation durch Prälat Harald Stumpf findet am 28. September 2018 eine öffentliche Bezirkssynode im Ev. Gemeindehaus Blaufelden statt.

Prälat wird seinen Bericht zur Visitation 2018 vorstellen.

Kirchtürme haben ortsbildprägenden Charakter - Bezirkssynode anlässlich der Visitation durch Prälat Stumpf

Anlässlich der Hauptvisitation des Kirchenbezirks Blaufelden berichtete am letzten Freitag der Heilbronner Prälat Harald Stumpf der Bezirkssynode seine Eindrücke und verlas auch seinen Visitationsbescheid. Dekan Siegfried Jahn eröffnete die Synode mit einem Gottesdienst. Mit seiner Predigt über den Wochenspruch: „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat“, hat Jahn herausgestellt, dass der Glaube und somit der Glaubende nicht vor der Welt fliehen solle, sondern dass er in der Welt Verantwortung zu übernehmen habe. Stumpf hat zuerst all seine Erfahrungen zusammengefasst, die er bei seinen Besuchen im Kirchenbezirk Blaufelden gemacht hat. Er hat zu aller erst die große Gastfreundschaft und auch die gute Küche der Hohenloher gelobt, wo er auch immer wieder zum Essen eingeladen wurde. Stumpf meinte, dass er in dieser Zeit nicht nur an Erfahrungen, sondern auch an Körpergewicht zugenommen habe. Der Regionalbischof dankte sowohl den hauptamtlichen, als auch den nebenamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren Dienst in der Kirche. Er hob hervor, dass 22 Prädikanten in einem Jahr im Kirchenbezirk über 350 Gottesdienste übernehmen. Den Gemeindegliedern hat es Stumpf in diesem Zusammenhang ans Herz gelegt, sie sollen für ihre Prediger und auch für ihre Pfarrer beten - und das nicht erst im Gottesdienst sondern auch schon die Woche über. Stumpf wünschte sich, dass die Kirchen täglich geöffnet sind, denn „die Kirchen predigen mit ihrer Kunst“, so Stumpf. Er streifte die Kirchenraumpädagogik und wies darauf hin, dass Kirchen - auch durch ihre Türme - in den Himmel weisen und somit auch eine andere Dimension unseres Lebens vermitteln. Darüber hinaus hätten die Kirchtürme auch ortsbildprägenden Charakter. Stumpf empfahl auch Konfi3, nämlich dass man schon in der dritten Klasse mit einer Art von Konfirmandenunterricht beginnt, weil dadurch auch die Eltern wieder mit ihren Kindern über den Glauben ins Gespräch kommen. Dass eine Kirche im Bezirk speziell für Jugendgottesdienste umgebaut und auch zu einem Treffpunkt für junge Menschen werde, das war Stumpf besonders wichtig. Er sagte, sein Herz brenne für eine Jugendkirche. Die Pfarrpläne, durch die immer mehr Pfarrämter zusammengelegt werden, haben die Synodalen mit dem Prälaten ebenso diskutiert, wie die Möglichkeit, dass auch der Kirchenbezirk Blaufelden mit einem anderen Bezirk einmal fusionieren könnte.
Text und Foto: Pressepfarrer Marcus Götz, Blaufelden