Veranstaltungen 2017

 

Mi. 19. Juli 2017

18.00 Uhr Liturgischer Abendspaziergang (ges. Flyer)

 

Mo. 4. Dezember 2017

19.00 Uhr "Vorsetz im Advent" in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte und dem BAF Crailsheim

im Evang. Gemeindehaus Rot am See

 

 

Berichte 2017

Ökum. Bezirksvorbereitung WGT "Philippinen" am 23.1.2017

Trotz Erkältungswelle fanden sich 36 Frauen zur Bezirksvorbereitung im Evang. Gemeindehaus in Blaufelden ein. Nach der Begrüßung ging es auch gleich mit einem Anspiel los. 9 Frauen brachten landestypische Gegenstände mit und gestalteten damit das Bodenbild. Neben Informativen und dem Einüben der WGT-Lieder wurde die Gruppe von Ulrike Engelhardt in den vorgegenbenen Bibeltext mit hineingenommen. Sigrid Bullinger informierte die interessierten Frauen ausführlich über Land und Leute - leider technikbedingt ohne Bildmaterial -  so dass der Nachmittag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und netten Gesprächen beendet werden konnte. Die Frauen wurden über weitere Veranstaltungen informiert und es wurde auch bekanntgegeben, dass es die letzte Bezirksvorbereitung war, weil sich der BAF Blaufelden zum Jahresende auflösen wird.

 

Halbtagsstudienfahrt in Zusammenarbeit mit der Evang. Familienbildungsstätte Crailsheim ins Bibelmuseum am 26.1.2017

Einen interessanten und schönen Nachmittag erlebten die zahlreichen Frauen auf der Fahrt nach Stuttgart. Als Überraschung gab es gleich zu Beginn frische Brezeln und leckere Äpfel zur Stärkung. Ohne Probleme erreichte der Bus das neu gestaltete "bibliorama" - das Bibelmuseum in Stuttgart. Nicht mehr in Möhringen sondern direkt in der Stadt im Haus des CVJM hinter dem Hospitalhof ist es jetzt untergebracht. Frau Mack hatte zwei Führer für den Rundgang gebucht, so dass bei der Ankunft gleich in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Im bibliorama begegneten die Frauen verschiedenen biblischen Personen, wie Eva, Sara, Mose, David, Jona, Petrus, Paulus usw. die mit ihren Ich-Texten und den jeweils passend zur damaligen Zeit gestalteten Ecken in diese Zeit mit hineinnehmen. Sehr beeindruckend auch der Raum mit den 10 Geboten oder die schöne Harfe des David, auf der sich jede Frau einmal selbst versuchen konnte. Zum Schluss begegnete die Gruppe auch Martin Luther, der zu den Besuchern redet. Er fragte, ob der Rundgang gefallen hat und ob die Geschichten und Personen auch so richtig lebendig geworden sind. Ja und natürlich stellt er auch die Frage, ob man die Bibel - die heilige Schrift - je gelesen hat, denn Bibellesen heißt: Entdecken, nachdenken, unterscheiden, verweilen, aber auch die richtigen Fragen stellen. Nach Luther: "Die Heilige Schrift ist ein Kräutlein; je mehr du es reibst, desto mehr duftet es. Wie das Wort ist, so wird auch die Seele davon."

Mit vielen schönen Eindrücken und Aha-Effekten ging es hoch zum gemeinsamen Kaffee trinken. Eigentlich wäre neben dem Eingangsbereich ein schönes Café, leider etwas zu klein für unsere Gruppe, weshalb wir oben im Gebäude in einem sepereten Raum unseren Kaffee genießen durften. Anschließend gab es für die Frauen noch etwas Freizeit. Da die Königsstraße nicht weit weg ist, konnte diese Zeit gut überbrückt werden. Mit interessanten Eindrücken gestärkt verlief dann auch die Rückfahrt ohne Probleme und alle kamen wohlbehalten in ihre Heimatorte zurück.

 

"Die Tischreden der Katharina Luther" - Gemeindefrühstück mit Vortrag und Solotheater von Monika Bugala aus Vöhringen am 25. März 2017 im Evang. Gemeindehaus in Schrozberg

Zum Luther-Jahr haben die evang. Kirchengemeinde Schrozberg und der BezirksArbeitskreis Frauen beim Gemeindefrühstück ein Referat samt Solotheater präsentiert. Die Referentin hielt im ersten Teil des Vormittags einen informativen Vortrag über die Biografie Katharina Luthers. Nach einem leckeren Frühstück gab es dann noch weitere Nahrung in Form eines Solotheaterstücks von Monika Bugala. Die Reformation brachte eine Aufwertung der Rolle der Frau - erst in der Familie, später dann auch in der Gemeinde und in der Öffentlichkeit. Frau Bugala spielte in einem Kostüm einer im 16. Jahrhundert lebenden Frau Ausschnitte von Gesprächen bei Tische - wie sie damals im Hause Luther geführt wurden- sehr eindrucksvoll nach. Gekonnt imitierte Bugala die oft frechen Reden, als Gäste mit am Tisch saßen. Sie brachte den Besuchern nicht nur die mutige, starke Lutherin nahe, sondern gab auch tiefe Einblicke in die Seele der Katharina. Bugala monologisierte über die Ehe und über den Frieden. Das Leben der Katharina Luther war gepflastert mit Ablehnung, Schicksalsschlägen, Armut, Krankheiten und schwerer Arbeit. Der Glaube an Gott und die Liebe half ihr all diese Gegebenheiten zu meistern. Sie war eine kluge Frau und besaß die Courage, sich zu äußern. Somit diente das gut besuchte Gemeindefrühstück nicht nur der Stärkung des Körpers, sondern auch des Geistes. 

 

9. Frauenkreuzweg am 14. April 2017 in Brettheim

Nicht nur an das Leiden von Jesus Christus erinnert haben sich die über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frauenkreuzwegs am vergangenen Karfreitag in Brettheim. Bereits zum 9. Mal hat das BAF-Team in einer Gemeinde des evangelischen Kirchenbezirks Blaufelden diese Veranstaltung durchgeführt. 

Sigrid Bullinger, Anja Herrmann und Inge Kaletta führten die Gruppe der Besucherinnen und Besucher vom Kindergarten zu den Stationen Arztpraxis, Raiffeisenbank, Pflegeheim mit Herz, Dorfplatz mit Blick auf das Rathaus, wo auch das Museum der „Männer von Brettheim“ untergebracht ist, zur Peter-und Paulkirche. Hier wurde die Abschlussandacht gefeiert. Jonas und Wilfried Dippon aus Schainbach waren die musikalischen Begleiter des Kreuzwegs. Mit Psalmen, Bibeltexten, literarischen Werken und einem „Wort zum Ort“ wurde bei dem stillen Gang durch das Dorf nicht nur an das Leiden Christi bei seiner Kreuzigung auf dem Berg Golgatha erinnert: Verdrängtes Leiden, Gewalt und belastende Situationen zählen auch heute noch für viele Frauen weltweit zum Alltag. An jeder Station legten die Frauen deshalb einen Stein ab, der dieses Leid ins Bewusstsein bringen sollte. Mit der Kollekte in Höhe von 250,-- € wird in diesem Jahr die wertvolle und wichtige Arbeit des Hospiz St. Anna in Ellwangen unterstützt. Dieses Hospiz ist die einzige stationäre Einrichtung dieser Art im Umkreis von über 80 km – also auch für uns hier in Hohenlohe.