Vorsetz im Advent "Es ist ein Ros entsprungen"

In Zusammenarbeit mit dem BAF Crailsheim und der Familienbildungsstätte Crailsheim fand am 2.12.2013 in bewährter Weise der Vorsetz im Advent im Evang. Gemeindehaus in Rot am See statt. Zusammen mit 28 Frauen wurde alles um die Rose beleuchtet. Gedichte, Lieder, die Geschichte der Elisabeth von Thüringen (Brot und Rosen) und natürlich auch die liebevoll gestaltete Dekoration standen ganz im Zeichen der Rose. Bei einem Päuschen durften sich die Frauen mit Tee, Nüssen, Mandarinen und Rosinenschnecken stärken und natürlich munter über vergangene Zeiten und Rituale plaudern.

Besuch des Rabbinatsmuseums und des jüdischen Friedhofs in Braunsbach

Einen sehr interessanten und informativen Nachmittag verbrachten 12 Frauen am 10. Juni 2013 in Braunsbach. Im Rabbinatsmuseum wurde die kleine Gruppe von Elisabeth Quribach in Empfang genommen und durch die Räume geführt. Hier bekommt man von der kompetenten Führerin interessante Einblicke in das jüdische Leben und die jüdische Kultur wird anschaulich in den Vitrinen präsentiert. Eine Kaffeepause gab es für die Frauen im Café Schwarz, nur ein paar Häuser vom Rabbinat entfernt. Leider stellte sich dann Regenwetter ein und so war es für die Gruppe auch gar nicht so einfach den jüdischen Friedhof am Hang oberhalb von Braunsbach zu finden, zumal der Weg dorthin auch nicht sonderlich gut ausgeschildert ist. Nach dem Gang durch das feuchte Gras über den Friedhof trennten sich die Frauen und fuhren in den verschiedenen Autos erfüllt von den neuen Eindrücken wieder nach Hause.

Bahnhof wird zu Station für den Kreuzweg 2013

Der Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF) des Dekanats Blaufelden hatte am Karfreitag zum 5. Kreuzgangweg durch den Ort eingeladen.
Der Kreuzweg verbindet die biblischen Texte der Passionsgeschichte mit Stationen, an denen unter dem Thema: „Durchkreuzte Wege“ Leidenswege von Frauen sichtbar und hörbar gemacht werden. Sechs Stationenhatte das Team ausgewählt, und rotz winterlicher Temperaturen hatten sich über 50 Personen am Startpunkt Bahnhof eingefunden. Es wurde daran erinnert, dass hier einerseits ein Ausgangspunkt für Reisen sein kann, andererseits aber auch die Endstation beispielsweise für die Bewohner des Asylbewerberwohnheims.
Nach meist langer und gefährlicher Flucht erwartet sie auch hier oft menschengemachtes Unglück. Vor der Metzgerei Fritz wurde daran erinnert, dass es ein typischer Einkaufsort für Frauen ist. Die Metzgerei steht aber auch für alles, was Frauen in ihren Familien leisten: die tägliche Treue, sich um die Familien zu kümmern. Gleichzeitig kann so eine Metzgerei aber auch ein Arbeitsplatz sein, für Frauen, die in Minijobs arbeiten, weil sie sonst Arbeit und Kinder nicht unter einen Hut bringen können. Am Dekanat wurde daran erinnert, dass Frauen Besuchsdienste, Frauenkreise, Weltgebetstags- und Chorarbeit und vieles mehr organisieren, Verantwortung für den Nächsten übernehmen und den christlichen Glauben deutlich machen.
Unterschiedliche Gefühle beschlichen die Teilnehmer beim Stützpunkt des DRK in der Nähe der Feuerwehr. Für den einen war es die Hilfe in der Not, für den anderen die Trauer des Moments, als ein lieber Angehöriger fortgebracht wurde, der dann nicht mehr wiedergekommen ist. Beim Seniorenheim mit Blick auf das Neubaugebiet steht man am Kreuzungspunkt zwischen Jung und Alt. Viele Frauen pflegen zu Hause ihre Angehörigen, leisten Schwerstarbeit, die in der Regel auch Spuren hinterlässt.
Nach letzten Kyrierufen und Flötenstücken der fünf Blaufelder Flötistinnen führte der Weg in die herrlich warme Ulrichskirche, wo die Teilnehmer von Organistin Else Bach auf den Abschluss eingestimmt wurden.

Als Zeichen für all die Menschen, die man im Laufe des Jahres schon dem Tod übergeben musste, ließen die Frauen auch hier in der Kirche einen letzten Stein liegen.

 

Text und Bilder: Inge Kaletta

Der 4. Frauenkreuzweg endete am 6.4.2012 mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst in der Stadtkirche Langenburg

Text und Bilder: Inge Kaletta

Berichte von Veranstaltungen

Ausflug „Würzburger Weiberkraft“

– zweiter Anlauf am 28. April 2012

Zugfahrt mit 17 Frauen nach Würzburg Fahrt mit dem

Schiff nach Veitshöchheim in den bekannten Rokkokogarten,

anschließend Mittagessen im Gasthaus „Sonnenschein“ direkt am

Main. Mit dem Schiff zurück nach Würzburg und Empfang durch Stadtführerin

Edeltraud Linkesch. Die bekannt gewordenen und die weitgehend unbekannt gebliebenen Frauen aus Würzburg waren die Hauptpersonen der folgenden Stadtführung. Von der Residenz über das Bürgerspital, vorbei an der Welt der Klöster, Schulen und Marktbuden, erlebte die Gruppe ein unbekanntes Würzburg, durch das uns Frau Linkesch bei 32 Grad !! gekonnt geführt hat.

 

Am 18. Juni 2012 Besuch des

WeiterWeg in Rotenhaar bei Oberrot -

wunderschöne Wanderung mit Vesper am großen

Abendmahlstisch mitten im Wald - einfach toll!

(Kunst-und Besinnungsweg mit Skulpturen des Tübinger

Küstlers Martin Burchard)

 

Am 12. November 2012 fand unsere

Weltgebetstags-Landvorstellung

Frankreich im Evang. Gemeindehaus Rot am See statt. 

Erstmals fungierte unsere Sigrid Bullinger als Referentin, da sie absolute Frankreichexpertin ist. 

 

Mit dem Vorsetz zum Thema:

„Lichtlesstuub – Erinnerungen an alteZeiten“ in Zusammenarbeit mit der

Familienbildungsstätte Crailsheim und dem BAF Crailsheim endete das Jahresprogramm am 3. Dezember 2012 im Evang. Gemeindhaus in Satteldorf.

Zum Auftakt hielt Pfrin. Kirsten Huxel aus Satteldorf eine sehr

beeindruckende Pyramidenpredigt an der großen Pyramide vor dem Gemeindehaus.